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Liefern statt Labern - EU-Agrarreform anpacken!

Am 1. Juli übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft. Das heißt: Bei Agrarministerin Julia Klöckner laufen die Fäden für die finalen Verhandlungen zur EU-Agrarreform (GAP) zusammen. Doch statt wirklich anzupacken, macht Klöckner lieber Werbung für die Ernährungsindustrie. Bei der Neuverteilung der Milliarden-Subventionen muss die Agrarwende in Europa vorangebracht werden. Das haben wir am 30.6. am Brandenburger Tor gefordert.    

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Im Januar auf die Demo, jetzt auf den Acker!

Bäuerliche Landwirtschaft hat unsere Unterstützung verdient - nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Acker. Das Coronavirus macht es den Höfen momentan schwer. Wir haben verschiedene Plattformen für euch zusammengestellt, wo ihr Hilfe suchen und oder Arbeitsangebote eintragen könnt.

PLATTFORM-ÜBERSICHT

Weiter gilt natürlich auch, dass es gerade jetzt wichtig ist kleine Höfe, Erzeuger*innen und Verarbeiter*innen durch unseren Einkauf zu unterstützen. Hier zwei Übersichten:

EINKAUFSMÖGLICHKEITEN    REGIONALE BETRIEBE

Fotos: 27.000 haben die Agrarindustrie satt!

Wir haben es satt!-Demo 2019

Fotoalbum direkt bei flickr ansehen

Video-Rückblick #WHES2020

Social Media: #WHES2020 #EssenIstPolitisch

Meine Landwirtschaft

Die Wir haben es satt!-Demonstration wurde 2011 von Meine Landwirtschaft initiiert. Das breite Bündnis informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen und fördert den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen. Durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen zeigen die rund 55 Trägerorganisationen klare Kante für die Agrar- und Ernährungswende.

Nein zu Rassismus und rechter Hetze

Wir haben Nazis, Rassist*innen und rechte Hetze satt! Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität - Geflüchtete sind willkommen!

„Bäuerinnen und Bauern müssen in den Dialog mit Politik und Gesellschaft gehen“

Kirsten Wosnitza ist Milchbäuerin aus Leidenschaft. In Nordfriesland, unweit der dänischen Grenze, bewirtschaften sie und ihr Mann einen konventionellen Hof mit 120 Milchkühen. Die Wiederkäuer grasen dort, so lange es die Wetterbedingungen hergeben, auf der Weide – mindestens von April bis Oktober. In dieser Zeit kommen die Tiere nur zum Melken in den Stall. Kirsten, die 2018 auf der Auftaktkundgebung der Wir haben es satt!-Demo gesprochen hat, ist aktiv beim Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM). Wir haben mit ihr über die Lage der Milchbäuer*innen, die Demonstrationen von „Land schafft Verbindung“ und ihre Erwartungen an die Wir haben es satt!-Bewegung gesprochen.
 

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