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Demo für die europäische Agrarwende

1200 Menschen haben in Koblenz beim EU-Agrargipfel für die europäische Agrarwende demonstriert. Während Klöckner mit ihren Kolleg*innen aus der EU über die Neuverteilung der Subventionen verhandelte, haben wir gefordert: Agrarwende jetzt - Fördergelder nur noch für zukunftsfähige Landwirtschaft!

Außerdem haben wir 1500 Weinflaschen vor dem Tagungsort in einen Scherbenhaufen verwandelt. Unsere Message: Eure Agrarpolitik ist ein einziger Scherbenhaufen!

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Liefern statt Labern - EU-Agrarreform anpacken!

Am 1. Juli hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Das heißt: Bei Agrarministerin Julia Klöckner laufen die Fäden für die finalen Verhandlungen zur EU-Agrarreform (GAP) zusammen. Doch statt wirklich anzupacken, macht Klöckner lieber Werbung für die Ernährungsindustrie. Dabei muss jetzt bei der Neuverteilung der Milliarden-Subventionen die Agrarwende in Europa vorangebracht werden. Das haben wir am Brandenburger Tor gefordert.    

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Fotos: 27.000 haben die Agrarindustrie satt!

Wir haben es satt!-Demo 2019

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Video-Rückblick #WHES2020

Meine Landwirtschaft

Die Wir haben es satt!-Demonstration wurde 2011 von Meine Landwirtschaft initiiert. Das breite Bündnis informiert über Themen rund um zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen und fördert den Dialog zwischen Erzeuger*innen und Konsument*innen. Durch Aktionen, Kongresse und Diskussionsveranstaltungen zeigen die rund 55 Trägerorganisationen klare Kante für die Agrar- und Ernährungswende.

Nein zu Rassismus und rechter Hetze

Wir haben Nazis, Rassist*innen und rechte Hetze satt! Uns eint der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art, dazu gehört auch die Diffamierung von Bäuerinnen und Bauern. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität - Geflüchtete sind willkommen!

„Bäuerinnen und Bauern müssen in den Dialog mit Politik und Gesellschaft gehen“

Kirsten Wosnitza ist Milchbäuerin aus Leidenschaft. In Nordfriesland, unweit der dänischen Grenze, bewirtschaften sie und ihr Mann einen konventionellen Hof mit 120 Milchkühen. Die Wiederkäuer grasen dort, so lange es die Wetterbedingungen hergeben, auf der Weide – mindestens von April bis Oktober. In dieser Zeit kommen die Tiere nur zum Melken in den Stall. Kirsten, die 2018 auf der Auftaktkundgebung der Wir haben es satt!-Demo gesprochen hat, ist aktiv beim Bund Deutscher Milchviehhalter (BDM). Wir haben mit ihr über die Lage der Milchbäuer*innen, die Demonstrationen von „Land schafft Verbindung“ und ihre Erwartungen an die Wir haben es satt!-Bewegung gesprochen.
 

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