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„Im Gegensatz zu anderen Höfen haben wir das gesamte Jahr über ein sicheres Einkommen“

Markus Pohland betreibt mit zwei Kolleg*innen die SoLaWi Klein Trebbow. Inmitten der mecklenburgischen Seenlandschaft setzen sie auf eine Solidarische Landwirtschaft und ein ganzheitliches Kreislaufprinzip. Doch nur ein Drittel des Landes, auf dem sie wirtschaften, gehört ihnen. Der Rest steht nun zum Verkauf. Da sie sich den Kauf aus eigenen Mitteln nicht leisten können, haben sie eine Crowdinvest-Kampagne gestartet. Wir haben mit Markus über Solidarische Landwirtschaft, Landkonzentration und die EU-Agrarreform gesprochen.

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„Bleibt standhaft und unbequem, dann werden die politischen Veränderungen bald kommen“

Von Franken nach Berlin und zurück – über 1000 Kilometer reißt Fritz Haspel jedes Jahr im Januar auf seinem Traktor ab, um bei der Demo in Berlin dabei zu sein. Der 62-Jährige bewirtschaftet einen konventionellen Ackerbaubetrieb mit 35 Hektar in der Nähe von Ansbach. Wenn er in vier Jahren in Rente geht, schließt er seinen Betrieb aus Mangel an einer geeigneten Hofnachfolge. Auch wenn die Lage der Landwirtschaft nicht immer rosig aussieht, ist Fritz fest überzeugt, dass sich die Agrarpolitik bald zum Guten ändert. Wir haben mit ihm über die anstehende GAP-Reform, abenteuerliche Traktorfahrten und das freudige Wiedersehen mit alten Bekannten bei der Demo gesprochen.

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„Man kann die Welt nicht alleine verändern!“

Kisilu Musya macht die Landwirtschaft in Kenia fit für die Zukunft. Als er die Äcker seiner Eltern um die Jahrtausendwende übernahm, merkte er, dass die Erträge immer spärlicher ausfielen. Auf der Suche nach den Gründen für die Misere wurde dem Vater von neun Kindern schnell klar: Seine Probleme bringt der Klimawandel. Seitdem kämpft Kisilu, erst in Kenia und mittlerweile auch weltweit, gegen die Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise. Im Film „Thank you for the rain“ dokumentiert er sein Leben, von Kenia nach Oslo und Paris zum Klimagipfel im Jahr 2015. Wir haben mit ihm über sein Engagement gesprochen.

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„Wir müssen mehr regional und saisonal essen!“

Seit 1983 führt Angela Schulze-Hamann ihren Landgasthof im schleswig-holsteinischen Blunk. Schon in der dritten Generation betreibt die Köchin mit ihrem Ehemann das Hotel mit angeschlossenem Restaurantbetrieb. Das Erfolgsrezept der Schulze-Hamanns ist so einfach wie genial: aus der Region für die Region. Sie beziehen ihre Lebensmittel aus dem unmittelbaren Umfeld und wissen daher, wo alle ihre Produkte herkommen. Wir haben mit Angela über ihr Engagement für gutes Essen, die Ernährungswende und ihre „GemüseAckerdemie“ gesprochen.

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„Mit erweiterten Fruchtfolgen brauch' ich keine Pestizide!“

Joachim Bienstein betreibt mit seiner Familie einen bäuerlichen Betrieb mit Schwerpunkt Ackerbau und Hühnerhaltung in Martensdorf bei Wismar. Seine Hühner hält er in einem mobilen Stall im Freien. Antibiotika kommt dem Bauern ebenso wenig auf den Hof wie Gentechnik, flächendeckenden Pestizideinsatz lehnt er kategorisch ab. Auf seinen 320 Hektar bekämpft er Unkraut vor allem mit deutlich erweiterten Fruchtfolgen. Im Januar wird Joachim, zusammen mit den BerufskollegInnen aus ganz Deutschland, zum vierten Mal die Demonstration mit seinem Traktor anführen. Wir haben ihn zu seiner Arbeit und seiner politischen Motivation befragt.

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"Wer mit Liebe kocht, kann nicht auf Produkte zurückgreifen, die auf Ausbeutung beruhen!"

Ole Plogstedt begleitet mit der Roten Gourmet Fraktion seit 25 Jahren Tourneen von Bands wie Die Toten Hosen und sorgt für ihr leibliches Wohl. Lange Zeit kochte er im Fernsehen und macht sich für eine konzernfreie Küche stark, in der Konzerne wie Coca Cola und Nestlè tabu sind. Als Kampagnen-Botschafter für die Entwicklungsorganisation Oxfam hat ausbeutungsfreie Ernährung für ihn eine neue Dimension bekommen. Ole sprach am 20. Januar 2018 auf unserer Abschluss-Kundgebung, um seine Vision einer solidarischen Küche erklären.

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"Wir wollen gutes und ehrliches Bäckerhandwerk!"

Jörg Meffert von der Vollkornbäckerei Meffert wurde das Backen schon in die Wiege gelegt. Der Familienbetrieb, den er mit seinem Bruder mittlerweile in der neunten Generation führt, wurde um 1750 gegründet. Heute beschäftigt die Bäckerei aus dem ostwestfälischen Lemgo knapp 100 MitarbeiterInnen. Seit 1997 backen die Mefferts mit Bio-Siegel. Wir haben mit Jörg, der mit seiner Bäckerei auch Teil unserer Trägerorganisation Die Freien Bäcker ist, über seine Arbeit und den Stellenwert von gutem Handwerk gesprochen.

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„Wachsen ist nicht das Richtige für uns!“

Ve-Annissa Spindler lebt als junge Bäuerin auf dem Siebengibelhof in der Nähe von Parchim. Dort verwirklicht sie den Traum vieler junger Landwirtinnen: einen eigenen Hof gründen und selbst bestimmen, wie gewirtschaftet wird. Aber ein alternatives Hof-Konzept bedeutet auch viel Arbeit – sei es auf dem Acker, dem Wochenmarkt oder im Käse-Keller. Wir haben mit Ve-Annissa, die gemeinsam mit vielen anderen Bäuerinnen und Bauern, unsere Demonstration mit ihrem Traktor angeführt hat, über ihre Arbeit und ihr Engagement gesprochen.

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